50 Jahre Heizhausschornstein 2013 – Wir erinnern an die Erstbesteigung des höchsten Paulinenauer Bauwerks

Joachim Scholz Der Schornstein am Heizhaus ist (2013) 50 Jahre alt und 34 Meter hoch. „Dass Du da nicht wieder hochkletterst“, warnt Gerlinde Schmidt ihren Mann noch kurz vor unserem Fototermin am alten Heizhaus. Vielleicht war es vor 50 Jahren ähnlich, als beide sich noch gar nicht lange kannten und

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Kleine Geschichte von Bienenfarm und der Lindholzfarm

Im Schmettauschen Kartenwerk von 1774 sieht man am Waldrand des Lindholzes – den Straßendörfern Ribbeck, Selbelang und Pessin vorgelagert – drei ähnlich große Vierseitenhöfe in der Wiesenfläche liegen, die hier „das Blache Luch“ heißt. An der helleren Ausmalung erkennt man die Flächen, die von diesen Meiereien bewirtschaftet wurden. Dass auf

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Die „Schwarze Martha“ – Wer sind die Paulinenauer Mädchen auf dem Foto von 1930?

Anfang des Jahres brachte die Digitalisierung des Bildarchivs des Paulinenauer Landwirtschaftsinstitutes eine von Georg Drasché abfotografierte alte Chronik des Paulinenauer Sportvereins zu Tage. Unter den Negativen war auch das Bild einer Gruppe Mädchen, die in bequemen Gewändern in freier Natur vor der Kamera posiert. Wer sie sind und wann und warum sie

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RAD-Lager Jahnberge

„Man lauert auf jedes Zeichen aus der Außenwelt“ – Das Reichsarbeitsdienstlager in den Großen Jahnbergen

Die reizvollen Sanddünen der Großen und Kleinen Jahnberge vermitteln inmitten der landwirtschaftlich genutzten Luchflächen des Havellandes den Eindruck einer ursprünglichen Naturgestalt. Nur wenige menschliche Hinterlassenschaften sind hier anzufinden, doch war das Gebiet auch immer wieder Anlaufpunkt der Zivilisation. Das Spektrum der Eingriffe reicht von Ansiedelungen in der Vorzeit bis zu

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Max Hilzheimer (1912): Das Gutachten über die Tierknochenfunde

Das Gutachten über die Tierknochenfunde (1912) Max Hilzheimer Kiekebusch ließ die in dem ausgegrabenen Haus gefundenen Tierknochen von dem Stuttgarter Naturgeschichtsforscher Max Hilzheimer, der auch an „Brehms Tierleben“ mitgearbeitet hat, genauer beurteilen. Hilzheimers Gutachten ist im Originalartikel in einer Fußnote untergebracht. Unter den Tierknochen von Paulinenaue ist wohl das wichtigste

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Albert Kiekebusch (1912): Eine germanische Ansiedlung aus der späten  römischen Kaiserzeit bei Paulinenaue

Auf dem Acker des Rittergutes Paulinenaue, das dem Herrn v. Knoblauch auf Pessin gehört,wurden seit Jahren beim Pflügen Steinpackungen und vorgeschichtliche Scherben beobachtet. Im Sommer 1911 stiess der Pflug wieder auf eine grössere Pflasterung, und Herr Inspektor Knake teilte im Auftrage des Herrn v. Knoblauch dem Märkischen Museum diese Beobachtung

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Die stillgelegte Bahnlinie Paulinenaue-Fehrbellin 1997

Die Nebenstrecke der Berlin-Hamburger Eisenbahn zwischen Paulinenaue und Neuruppin besteht seit 1880. Die Paulinenauer Ortschronik von Günther Wacker vermerkt: „Von Nauen aus konnte man mit der ,Pauline‘ direkt bis Neuruppin fahren. Der Zug führte nur zwei Personenwagen. Wenn er allerdings noch viele Güterwaggons hintergehängt hatte, konnte die Fahrt ab Paulinenaue

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