Der Kampf mit dem Schlauch – In Paulinenaue findet zum dritten Mal eine Meisterschaft im Schlauchtrekking statt

Christian Gnewikow

11.08.2012. Wie in den beiden Vorjahren fand das mittlerweile zur kleinen Tradition gewordene Schlauch-Trekking des Paulinenauer Feuerwehrvereins wieder am ersten Wochenende nach den Sommerferien statt. Ab 15 Uhr versammelten sich die Paulinenauer auf dem Kleinen Sportplatz in der Bahnhofstraße bei Kaffee und Kuchen. Um 15.30 Uhr begann Clown Celly mit seiner Vorführung und sorgte mit seinen Späßen und Zaubertricks für Begeisterung bei Groß und Klein.

Schlauchtrekking
Das von Gästen gefüllte Festzelt der Paulinenauer Feuerwehr. Foto: Christian Gnewikow, 2012.

Die Hauptattraktion – der Wettbewerb der Feuerwehren im Schlauchtrekking – sollte ab 17.00 Uhr starten, vorher zeigten aber noch die Jugendfeuerwehren aus Paulinenaue und Selbelang ihr Können in einem Show-Wettkampf. Nach der ersten Disziplin Löschangriff „nass“ lag dann Selbelang klar vorne, was die Paulinenauer aber beim Schlauch-Trekking wieder ausgleichen konnten. Ein Stechen musste her und so wurden Kisten gestapelt. Hier konnte sich wiederum die Paulinenauer Wehr durchsetzen. Beide Jugendfeuerwehren wurden mit einem kleinen Präsent ausgezeichnet.

Schlauchtrekking
Löschangriff nass der Jugendfeuerwehren. Foto: Christian Gnewikow, 2012.

Dann ging es ans Eingemachte: Die aktiven Feuerwehrleute aus Nauen, Selbelang und Wagenitz traten im Schlauch-Trekking an, um den Titelverteidigern aus Paulinenaue endlich den Wanderpokal zu entreißen. Auch in diesem Wettbewerb galt es – zusätzlich zu den erzielten Trekking-Weiten – noch Kisten waagerecht zu stapeln, um das Gesamtergebnis noch zu verbessern. In der Gesamtheit konnte sich ein weiteres Mal die Feuerwehr aus Paulinenaue durchsetzen, dieses Mal mit der mit großem Abstand jüngsten Truppe im Teilnehmerfeld. Den zweiten Platz belegte die Truppe aus Selbelang, den dritten die „Oldies“ aus Paulinenaue.

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Mitten beim Schlauchtrekking. Ein Bier zieht mit. Foto: Christian Gnewikow, 2012.

Zeitgleich hatten alle Interessierten die Möglichkeit, sich ebenfalls im Schlauchtrekking auszuprobieren und um Pokale zu kämpfen. Die Einzelkämpfer gingen in den vier Wertungsklassen Männer über bzw. unter 80 Kilo, Frauen und Kinder an den Start. In allen Klassen wurde hart gekämpft, aber wieder waren es die Kinder, die mit Abstand die meisten Teilnehmer hervorbrachten. Diese hatten außerdem noch die Möglichkeit, sich in einem kleinen Geschicklichkeitsparcours unter Beweis zu stellen.

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Es hat sich gelohnt. Selbelanger Kameraden mit der Urkunde über den zweiten Platz im Mannschaftswettbewerb. Foto: Christian Gnewikow, 2012.

Rund um das Schlauchtrekking gab es wieder vielfältige Angebote für das leibliche Wohl und die Kinder konnten sich schminken lassen oder sich auf der Hopseburg austoben. Nachdem am Abend die Pokale verteilt waren, waren alle Feierwütigen noch eingeladen, bei Musik von DJ KDW und dem einen oder anderen Getränk bis spät in die Nacht zu feiern.

Weitere Bilder vom Schlauchtrekking

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Sieht aus wie Bergsteigen auf flachem Land: Das Schlauchtrekking. Foto: Christian Gnewikow, 2012.

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Hier wird von Kraft nicht etwa geträumt, hier ist sie am Werk. Feuerwehrfreunde pflügen den Kleinen Sportplatz auf ihre Weise. Foto: Christian Gnewikow, 2012.

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Fähigkeiten, die man immer gebrauchen kann: zum Beispiel Kistenstapeln. Foto: Christian Gnewikow, 2012.

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Im Mannschaftswettkampf erzielten die Paulinenauer Kameraden den dritten Platz. Foto: Christian Gnewikow, 2012.

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So sehen die Sieger aus. Diese jungen Kameraden aus Paulinenaue erzielten den ersten Platz für ihre Mannschaft. Foto: Christian Gnewikow, 2012.

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Musik und Hüpfburg sind wichtige Zutaten, wenn man ein Dorffest feiern will. Foto: Christian Gnewikow, 2012.

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