Geritzt, Geschnitzt, Gesprüht: Ansichtssachen in Paulinenaue

08.02.2006

Teil 1: Zwischenmenschliches

Zwischen witzig-harmlos und abstoßend-geschmacklos zeigen sich botschaftsreich die Außenwände nicht nur der Städte. Paulinenaue ist mittlerweile durch die Zeichen der Zeit reich verziert. Aber es gab auch eine Zeit vor der Sprühdose, in der vor allem das Liebesthema dominierte. Wir verfolgen im ersten Teil einer Fotodokumentation den Weg zur Grafitti(un-)kultur vom Lindholz bis in den Dorfkern.

1970 schnitzte man Liebesbeweise noch anonym und fernab des Dorfes: Baum im Lindholz.

1970 schnitzte man Liebesbeweise noch anonym und fernab des Dorfes: Baum im Lindholz.

Die Öffentlichkeit scheute auch dieser Verehrer. Auf einem Stahlträger unter der Steinbrücke findet sich der traurige Beweis, dass alte Liebe rosten kann.

Die Öffentlichkeit scheute auch dieser Verehrer. Auf einem Stahlträger unter der Steinbrücke findet sich der traurige Beweis, dass alte Liebe rosten kann.

Mitten im Dorf muss man natürlich damit rechnen, überrascht zu werden.

Mitten im Dorf muss man natürlich damit rechnen, überrascht zu werden.

In den 90er Jahren wusste man noch, was sich gehört: An der Eisenbahnbrücke.

In den 90er Jahren wusste man noch, was sich gehört: An der Eisenbahnbrücke.

Derbe Sprüche am Bahnhofsgebäude zeigen einen Wandel der Einstellung zum Thema und deuten auf ein zunehmendes Problem hin: Grafittischmierereien. Eine "Werkschau" des penetrantesten Paulinenauer Sprayers erscheint in Kürze auf diesen Seiten.

Derbe Sprüche am Bahnhofsgebäude zeigen einen Wandel der Einstellung zum Thema und deuten auf ein zunehmendes Problem hin: Grafittischmierereien. Eine „Werkschau“ des penetrantesten Paulinenauer Sprayers erscheint in Kürze auf diesen Seiten.

Lesen Sie [hier] Teil 2 rund um das Phantom „FHC“.

 

Fotos: Joachim Scholz, 2006.

Post a comment

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

Book your tickets