Was kommt nach dem Konsum?

Joachim Scholz

09.04.2010. Die Gelegenheit zu „postkonsumistischem“ Denken ergriffen Mitglieder des Paulinenauer Kulturvereins an diesem Freitag, als sie sich gemeinsam mit Planer und Gemeindevertreter Frank Schulze über die zukünftige Gestaltung des Geländes der ehemaligen „Konsum“-Verkaufsstätte austauschten. Nach dem Ankauf durch die Gemeinde vor einem Vierteljahr kann womöglich bereits 2011 der gesichtslose Flachbau aus DDR-Zeiten abgerissen werden. Auf diese Weise wird in der Ortsmitte ein Filetstück von 1200 qm frei, das gewissenhaft gestaltet werden möchte.

Blick zum Konsum

Bald kreuzen sich hier zwei Radwege mit Eisenbahn und Kreisstraße und es ist abzusehen, dass Paulinenaue zu einem Knotenpunkt des Fahrradtourismus wird. Mit dem Abriss des Konsums wird aber auch die vor 34 Jahren verstellte Sichtachse auf das Empfangsgebäude des Bahnhofs wieder entstehen. Foto: Joachim Scholz, 2010.

Gutshaus

Planungen für Paulinenaues Mitte. Den ersten Überlegungen zufolge könnte der entstehende Park u.a. eine Infotafel über Paulinenaue, Obstbäume und als Pendant zum Denkmal vor der Paulinen-Apotheke in Neuruppin eine Erinnerung an die Eisenbahn „Pauline“ erhalten. Der Paulinenauer Kulturverein möchte der Gemeinde bei allen Überlegungen zur Seite stehen. Foto: Joachim Scholz, 2010.

Konsum

Schon vor hundert Jahren war das Gelände ein öffentlicher Park, in dem z.B. die Paulinenauer Schulkinder turnten. Derzeit ist das alte Konsumgebäude nach unsteter Nutzung ein unsäglicher Schandfleck mitten im Dorf. Der Ankauf und die aktuelle Umgestaltungsabsicht der Gemeinde waren der einzig richtige Schritt, fanden die Beteiligten. Foto: Joachim Scholz, 2010.

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