Text und Fotos: Eckhard Vierjahn

Das ehemalige Pförtnerhaus vom Institut und der Betonzaun mit Wabenmuster waren im vergangenen Jahr schnell abgerissen und auch die Fundamentplatte für den Neubau war recht schnell fertig. Dann kam der Winter und blieb länger als erwartet. Sehr schnell ging es dann mit dem Aufbau der vorgefertigten Holzkonstruktion. Am 10. März 2026 konnte ein kleines Richtfest für das Gebäude, das bald eine Seniorenwohngemeinschaft beherbergen soll, gefeiert werden.

Im März 2026 steht der Rohbau der künftigen Senioren-WGs.

Mehr als vier Jahre sind von der Antragstellung bis zum Baubeginn vergangen. Der Baubeginn war für 2022 geplant. Doch dann machte die Denkmalpflege einen Strich durch die Rechnung und forderte eine gartendenkmalpflegerische Zielplanung. Das Grundstück – bisher eine Grünfläche neben den Gebäuden des ehemaligen Gutshofes – gehörte nun zum Gartendenkmal Park. Nachdem diese Hürde genommen war, kamen weitere Auflagen dazu. Auch bei den Dachziegeln und den Klinkern für die Fassade stellte die Denkmalschutzbehörde Forderungen, die nur schwer zu verstehen sind.

Sichtlich erleichtert sind die Bauherren Burkhard und Matthias Kunkel während einer ersten Besichtigung. Nach der Phase der Planung und der vielen Bürokratie geht es nun sichtbar voran. Ein Blick auf den Grundriss lässt erkennen, wie es nach dem Innenausbau aussehen wird. Elf Zimmer für Menschen mit erhöhtem Betreuungsbedarf werden in dem ca. 400 Quadratmeter großen Gebäude entstehen. Neben einem großzügigen Aufenthaltsbereich mit Küche wird es einen Wintergarten geben, der einen Rundumblick in den Park erleben lässt.

Die Bauherren: Matthias und Burkhard Kunkel

Bis zur geplanten Fertigstellung im September/Oktober 2026 ist noch einiges zu tun. Dach, Fenster, Fassade, Elektroinstallation, Sanitär- und Heizungsinstallation, Fußboden, Fliesen- und Malerarbeiten und zum Schluss die Endreinigung stehen bis dahin auf dem Plan. Dabei legen auch Matthias und Burkhard wieder selbst Hand an. „Waren es 4 Meter 76?“, fragt Matthias bei Burkhard nach und dann geht es an die Arbeit.