Einmal um die ganze Welt – Die Hälfte davon am Rande des Havelländischen Luchs

Anton Scholz Vorbemerkung: Nach seiner Pensionierung hat mein Vater Anton Scholz mit Leidenschaft und Phantasie sein sportliches Hobby, das Laufen, gepflegt. Die täglich entlang der Berlin-Hamburger Eisenbahn zurückgelegte Strecke trug er auf einer Landkarte entlang dem 10. Längengrad ab und begab sich so auf Weltreise. Er hatte auch ein Buch

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Ostern in Paulinenaue 2014

Der Kontrast zum letzten Jahr, als die Gipfel der Eierberge unter Eis und Schnee lagen, ließ sich an diesem Ostern nirgends besser erleben als beim Eiertrudeln in der Pessiner Heide. Am frühen Ostersonntag-Nachmittag herrschte, wie es so schön heißt, Volksfestatmosphäre. Kein Wölkchen, nur ein jäh herabstürzender Ast, der aber niemanden verletzte,

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Kennen Sie Heinz Oetjen? – Erinnerungen an einen Paulinenauer Bürgermeister gesucht

Gerhard Oetjen war ein kleiner Junge von fünf Jahren, als 1964 sein Vater und ein halbes Jahr darauf sein Großvater verstarben. Seine Mutter führte nach den beiden Todesfällen den Kontakt zur Familie des Vaters nicht weiter, so dass Gerhard heute, zwei Jahre nach ihrem Tod, nur sehr wenig über die

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RAD-Lager Jahnberge

„Man lauert auf jedes Zeichen aus der Außenwelt“ – Das Reichsarbeitsdienstlager in den Großen Jahnbergen

Die reizvollen Sanddünen der Großen und Kleinen Jahnberge vermitteln inmitten der landwirtschaftlich genutzten Luchflächen des Havellandes den Eindruck einer ursprünglichen Naturgestalt. Nur wenige menschliche Hinterlassenschaften sind hier anzufinden, doch war das Gebiet auch immer wieder Anlaufpunkt der Zivilisation. Das Spektrum der Eingriffe reicht von Ansiedelungen in der Vorzeit bis zu

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„Eine germanische Ansiedlung aus der späten römischen Kaiserzeit bei Paulinenaue“

Ein Artikel aus der Prähistorischen Zeitschrift von 1912 Zusammengestellt und erläutert von Joachim Scholz Im Jahre 1911 grub der märkische Frühgeschichtsforscher Albert Kiekebusch (1870-1935) bei Paulinenaue eine altgermanische Ansiedlung aus. Den Fund, zu dem auch zahlreiche Tierknochen, darunter ein gut erhaltenes Hundeskelett gehörten, dokumentierte Kiekebusch in einem Artikel in der

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Über die Ausgrabung einer altgermanischen Ansiedlung bei Paulinenaue 1912

„Eine germanische Ansiedlung aus der späten römischen Kaiserzeit bei Paulinenaue“ Ein Artikel aus der Prähistorischen Zeitschrift von 1912 Zusammengestellt und erläutert von Joachim Scholz Im Jahre 1911 grub der märkische Frühgeschichtsforscher Albert Kiekebusch (1870-1935) bei Paulinenaue eine altgermanische Ansiedlung aus. Den Fund, zu dem auch zahlreiche Tierknochen, darunter ein gut

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Erste Schritte in die Zukunft des Paulinenauer Bahnhofsgebäudes

Im Bahnhof könnte wieder das Herz des Dorfes schlagen Ein Zeichen, dass in Paulinenaues Mitte etwas in Gang kommt, ist mit dem kürzlich sanierten Bahnhofsvorplatz bereits gesetzt. Der schmucke Platz aber hat seit seiner Fertigstellung den Handlungsbedarf beim Bahnhofsgebäude selbst nur noch mehr hervortreten lassen und da die Gemeinde den

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Max Hilzheimer (1912): Das Gutachten über die Tierknochenfunde

Das Gutachten über die Tierknochenfunde (1912) Max Hilzheimer Kiekebusch ließ die in dem ausgegrabenen Haus gefundenen Tierknochen von dem Stuttgarter Naturgeschichtsforscher Max Hilzheimer, der auch an „Brehms Tierleben“ mitgearbeitet hat, genauer beurteilen. Hilzheimers Gutachten ist im Originalartikel in einer Fußnote untergebracht. Unter den Tierknochen von Paulinenaue ist wohl das wichtigste

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