Text: Valentin Franklyn, Fotos: Eberhard Schwarz

Am Freitag, dem 10. April 2026, fand in der Dorfkirche Paulinenaue die Veranstaltung „Und der Mond hatte frei – eine Hommage an die Diva Hildegard Knef“ statt. Organisiert wurde der Abend vom Kulturverein Paulinenaue in Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde Havelländisches Luch e.V. Bei bestem Frühlingswetter trafen schon viele Paulinenauer*innen etwas früher ein, um die angekündigte Bratwurst und das ein oder andere Erfrischungsgetränk in geselliger Runde zu sich zu nehmen.

Die Sängerin Ila Raven und der Pianist Frank Augustin präsentierten dann ein ansprechendes, rund 90minütiges Programm, das musikalische Interpretationen bekannter Knef-Chansons mit dialogischen Textpassagen verband. Inhaltlich näherte sich der Abend dem Leben und Wirken Hildegard Knefs und zeichnete ein Bild der Künstlerin als Diva, Schauspielerin und Chansonnière. Das Programm entstand in Zusammenarbeit und Gesprächen mit Petra Roek, einer engen Freundin Knefs und Autorin einer Knef-Biografie.

 

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Die knapp 40 Besucher*innen bekamen interessante Einblicke in Knefs-Leben und viele waren überrascht, dass die große Künstlerin auch mal im Havelland strandete, als sie 1945 aus Berlin floh. Hier gibt es weitere Infos dazu nachzulesen: Hildegard Knef: Chronologie ihres Lebens, 1925-1949.

Am Ende bekam der Pfarrer Michael Jurk sogar noch ein ganz persönliches Geschenk von der Künstlerin Ila Raven geschenkt – ein Laufrad aus Holz! Ganz bestimmt wird dieses Rad bald schon durch Paulinenaue flitzen.