Unterwegs auf dem neuen Radweg Paulinenaue-Fehrbellin

Eberhard Schwarz, Joachim Scholz

26.04.2011. Der baulich fertiggestellte Radweg Paulinenaue-Fehrbellin wird seit Beginn des Frühlingswetters bereits eifrig genutzt. Burkhard Kunkel konnte man hier schon auf Inlinern treffen und Eberhard Schwarz, der im Ort eigentlich als eifriger Läufer bekannt ist, brach zusammen mit seiner Frau am Osterwochenende zu einer Fahrradunternehmung nach Linum auf. Etwas verspätet reichen wir seinen touristischen Bildbericht für unsere Paulinenauer Internetseite nach.

Beginn des Radweges
Hier geht es los – bei Eichberge. Foto: Eberhard Schwarz, 2011.

Wir haben uns nach dem Frühstück auf den Weg nach Linum gemacht. Der Weg ist durch die neue Rennpiste Richtung Fehrbellin kürzer geworden. Nachdem ich schon mehrfach auf der ehemaligen Eisenbahntrasse gelaufen bin, konnte ich meine Frau bei dem schönen Wetter zu einer längeren Radtour überreden. Zum Glück gibt es an verschiedenen Seiten des Radweges Bewuchs durch Büsche und Bäume, so dass der Wind gebremst wird. Neue Bäume, vor Kurzem an den Wegesrändern gepflanzt, werden den Weg noch angenehmer machen. Obwohl der Radweg noch ohne Beschilderung und touristische Hinweistafeln oder durch andere Werbemittel bekannt gemacht worden ist, waren bei dem herrlichen Osterwetter zahlreiche Radler aus der Region und auch von weiter her unterwegs. Ich hoffe, der Radweg wird in Zukunft immer seinem Zweck entsprechend genutzt und nicht von überschweren Landmaschinen oder übermütigen jugendlichen Autofahrern maltretiert werden. Versuche dazu gab es leider in Eichberge schon.

Da die Gegend, die wir mit dem Fahrrad „erradelt“ haben, uns schon bekannt ist, haben wir nicht jede Attraktion besucht oder besichtigt. Es folgen einige bildliche Eindrücke.

Lobeofsund
Der alte Bahnhof Lobeofsund. Foto: Eberhard Schwarz, 2011.

Brücke
Die Brücke über den Kleinen Haupt- und Grenzgraben mit neuem Geländer. Foto: Eberhard Schwarz, 2011.

Nebengebäude
Romantisches Nebengebäude auf der Station Betzin-Karwesee. Foto: Eberhard Schwarz, 2011.

Totes Gleis
Als Andenken an die Eisenbahnstrecke wurde in Betzin Karwesee ein Gleisstück belassen, aus dem bereits ein Bäumchen sprießt. Foto: Eberhard Schwarz, 2011.

Einfahrt
An den Anfangspunkten und in Kreuzungsbereichen, wie hier zwischen Betzin und Karwesee, hat der Radweg hübsch geflochtene Einfahrten erhalten. Foto: Eberhard Schwarz, 2011.

Autobahn
Für die Weiterfahrt nach Linum muss die Autobahn überquert werden. Ihr Bau in den 1970er Jahren hatte einst auch die durchgehende Eisenbahnlinie von Paulinenaue nach Neuruppin unterbrochen. Foto: Eberhard Schwarz, 2011.

Störche
In Linum, dem Storchendorf, empfängt Meister Adebar die Paulinenauer Touristen. Foto: Eberhard Schwarz, 2011.

Denkmal
Durch den Radweg können von Paulinenaue aus noch andere reizvolle Orte bequem mit dem Fahrrad erreicht werden. Zum Beispiel Hakenberg, die „Wiege zu Preußens Größe“. Als Erinnerung an die Schlacht bei Fehrbellin 1675 ließ der Reckahner Gutsherr Friedrich Eberhard von Rochow (1734-1805) dieses Denkmal errichten. Foto: Eberhard Schwarz, 2011.

Allee Hakenberg
Bekannter als das Rochowsche Denkmal ist das von einer goldenen Victoria gekrönte 35 Meter hohe große Denkmal. Von der Aussichtsplattform hat man einen herrlichen Blick über das Ländchen Bellin. Foto: Eberhard Schwarz, 2011.

Bahnhof Fehrbellin
Zurück am Radweg am ehemaligen Bahnhof von Fehrbellin. Die Gerüste am Gebäude künden von einer sinnvollen Weiternutzung. Foto: Eberhard Schwarz, 2011.

Radweg
Bis zur nächsten Fahrt. Der Paulinenaue-Fehrbelliner Radweg an der Ausfahrt Fehrbellin. Foto: Eberhard Schwarz, 2011.

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