Text: Arne Breder, Fotos: Eberhard Schwarz

Am Samstag, dem 22.02.2014 trafen sich die Wehren Retzow, Friesack, Selbelang und Paulinenaue, um sich die Örtlichkeiten der vom Pflegedienst Begemann betriebenen Einrichtungen genauer anzusehen. Es gab viele Fragen zu beleuchten. Wo bringen wir die Drehleiter in Stellung? Wo sind Löschwasserentnahmestellen? Wie und wo stellen sich die Einsatzfahrzeuge auf? Dieses und vieles mehr wollten wir an diesem Samstag genauer anschauen.

Schnell war die Leiter in Stellung gebracht. Zuerst probierten wir, den Balkon zu erreichen. Foto: E. Schwarz, 2014.

Das war mit leerem Rettungskorb kein Problem. Im Einsatzfall sind aber Kameraden oder zu evakuierende Personen im Korb und die seitliche Auslage sinkt, bedingt durch das Gewicht. Also mussten wir näher ran. Foto: E. Schwarz, 2014.

Ein kleines Stück dichter ans Gebäude und das Problem war gelöst. Diese wichtigen Erkenntnisse können im Einsatzfall wertvolle Minuten ausmachen. Foto: E. Schwarz, 2014.

Während mit der Drehleiter noch einige Punkte angefahren wurden, erläuterte Ortswehrführer Arne Breder den anderen Kameraden, wo sich die nächsten Löschwasserentnahmestellen befinden. Wir gingen zum Flachspiegelbrunnen, der sich am Durchgang zwischen Krähenwinkel und dem Ingenieurbüro Spittel befindet. Hier machten sich vor allem die Maschinisten mit den Anfahrtwegen vertraut. Danach ging es zum Brunnen auf dem Gutshof. Auch dieser ist für ortsfremde Kameraden nur schwer zu finden. Leider ist der für uns besser gelegene Flachspiegelbrunnen an der Parkeinfahrt nur eingeschränkt nutzbar. Er bringt nicht mehr die erforderliche Menge Wasser.
Nun schauten wir uns im Gebäude noch die Lage der Absperreinrichtungen an. Im Brandfall muss das Haus von allen Medien getrennt werden. Abschließend wurden die Ergebnisse ausgewertet. Amtsbrandmeister Mario Haufe machte sich einige Notizen, um die Ergebnisse in die Alarm- und Ausrückeordnung einfließen zu lassen.

Es ist wichtig, sich mit den Gegebenheiten vertraut zu machen. Wir waren bei Tageslicht vor Ort. Bei Dunkelheit sind die Bedingungen um einiges schwieriger. Foto: E. Schwarz, 2014.

Weiter ging es nach Retzow und nach Pessin. Auch dort kam die Drehleiter zum Einsatz und wir machten uns mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut. Wir hoffen natürlich, dass wir nie zum Ernstfall anrücken müssen. Ich möchte mich bei den Mitarbeitern von Frau Begemann recht herzlich bedanken. Sie haben unsere Hinweise dankend aufgenommen und hatten auch schon Handlungsabläufe für den Brandfall erarbeitet. Durch regelmäßige Übungen werden die Mitarbeiter gemeinsam mit den Bewohnern des Hauses die Abläufe vertiefen.