Text:    Eckhard Vierjahn
Bilder: Eckhard Vierjahn und Arne Breder (Stele am Bahnhof)

Sehr oft ärgern wir uns auch in Paulinenaue über Schmierereien an Gebäuden, auf den Buswartehäuschen, am Trafohaus in der Mitscherlich-Allee, um nur einige zu nennen. Das Trafohaus in der Mitscherlich-Allee wollte die e.dis schon vor einiger Zeit mit Motiven aus dem Dorf gestalten. Die „Union-Künstler“ waren schneller und brauchten dafür nur zwei Nachtaktionen.
Selbst auf dem sehr schön gestalteten Trafohaus am Ortseingang in der Brandenburger Allee wurde geschmiert. Den Ehrencodex der Graffiti-Szene kennen diese Menschen nicht.
Ebenfalls in dieser Woche musste ich feststellen, dass Narrenhände das Schild auf dem Tisch an den Bänken vor der Schule mit dem QR-Code, der Besucher auf die Paulinenauer Website führt, demontiert haben.

Seit dieser Woche gibt es nun auch mal wieder neue und schöne Blickfänge im Ort.

Die 6. Klasse der Grundschule in Paulinenaue hat in einem Graffiti-Workshop mit dem Künstler und Live-Sprayer Lennart Taddiken einen Teil der Fassade der Turnhalle sehr schön gestaltet. Damit verabschieden sich die Schülerinnen und Schüler aus der Grundschule in Paulinenaue. Das ist eine gute Idee. Möge das Wandbild so erhalten bleiben.

 

Am Bahnhof steht seit dieser Woche eine Stele, die Besucher über die Geschichte von Paulinenaue informiert und auf Sehenswürdigkeiten hinweist. Die Deutsche Bahn hat diese Stele im Rahmen der Generalisierung der Bahnstrecke und der Umgestaltung des Bahnhofs zum „Zukunftsbahnhof, unter Beteiligung der Gemeinde und des Kulturvereins aufstellen lassen. Herzlichen Dank an dieser Stelle an Joachim Scholz, der den Text verfasst hat und die Bilder sowie die Übersichtskarte zur Verfügung gestellt hat. Möge auch diese Stele sauber bleiben.