Petri Heil und Petri Dank
Mit dem Anglergruß „Petri Heil“ begrüßten sich 19 Petrijünger am 11. April 2026 zum traditionellen Anangeln an der Mangelshorster Brücke am Großen Havelländischen Hauptkanal. Man könnte meinen, dass es Petrus mit den Anglerinnen und Anglern gut gemeint hat. Die Sonne schien und wärmte schon ganz gut. Allerdings wehte ein mäßiger bis starker Wind aus östlicher Richtung.
Das Sprichwort „Weht der Wind von Osten, fängt der Haken an zu rosten“ ist vielen Anglern vertraut. Es wird oft verwendet, um anzudeuten, dass das Angeln bei Ostwind unfruchtbar oder sogar nutzlos ist. Leider mussten neun Petrijünger dieses Sprichwort nach den drei Stunden Angelzeit leidvoll bestätigen. Kein einziger Fisch konnte gelandet werden. Johann Degen sagte: „Das habe ich noch nicht erlebt, dass ich bei einem Gemeinschaftsangeln keinen Fisch gefangen habe“. Bei den anderen zehn Anglerinnen und Anglern waren zumindest einige Fische an den Haken gegangen. Von einem üppigen Fang konnte jedoch auch hier nicht gesprochen werden.
Bei den Junioren konnte Lina Czerniak mit 14 Fischen und insgesamt 639 Punkten die Glückwünsche des Vereinsvorsitzenden Jonas Kreier zum 1. Platz entgegennehmen. Damit hätte sie auch bei den Senioren ganz vorn platziert!
Bei den Senioren errang Jörg Kreier mit 10 Fischen und 381 Punkten den 1. Platz. Ihm folgten Stefan Degen und Nicky Czerniak.
Wenn auch die Angelerfolge nicht so üppig ausfielen, war es wieder eine schöne Runde in der Gemeinschaft. Zumindest in den Gesprächen konnte man von wesentlich besseren Fängen und leckeren Fischmahlzeiten hören. An diesem Tag gab es, dank der Vorbereitung von Eberhard Lange, eine Bratwurst vom Grill.
Bleibt zu hoffen, dass im Jahr des 75-jährigen Bestehens dieses Paulinenauer Vereins noch so mancher Angeltag erfolgreich wird.
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